Ganz gleich, ob beim Winter- oder Sommerkonzert, beim Theaterfest der Luise, auf den Schultheatertagen oder beim Musical: die Musikerinnen und Musiker, Schauspielerinnen und Schauspieler, Sängerinnen und Sänger, Tänzerinnen und Tänzer der Luisenschule erobern stetig aufs Neue eine wachsende Musik-, Theater- und Musical-Fan-Gemeinde. Die Luisenschule ist seit jeher bekannt für ein breites musisch-künstlerisches Angebot über den Unterricht hinaus.

So sind die Theater-Kurse (Darstellen und Gestalten/ Literaturkurs) und der Vokalpraktische Kurs Jahr um Jahr beliebte Wahlfächer bei den Schülerinnen und Schülern. Ebenso sind die „BigBand“ und die „Junior-BigBand“ nicht nur von Mitschülerinnen und Mitschülern sowie Eltern, sondern auch auf regionalen Bühnen wie der Freileichtbühne Mülheim umjubelt und darüber hinaus durch ihre Kooperation mit dem „Blue Lake Fine Arts Camp“ auch in Michigan/ USA bekannt.

BigBands der Luisenschule
Foto der BigBand-Mitglieder

An der Luisenschule gibt es wei Big Bands:

Die Juniorband:

Von der 5. bis zur 8/9. Klasse kannst du bei uns mitspielen, wenn du gerade angefangen hast, ein Instrument zu erlernen, das es in der Big Band gibt:

Trompete, Posaune, Saxophon, Schlagzeug, Klavier, Bass, Gitarre.

Die Big Band:

Fortgeschrittene, ältere SchülerInnen ab Jahrgangsstufe 9/10 musizieren in der Big Band. Unser Repertoire besteht aus Jazz, Pop, Funk und vielem mehr.

Wir treten nicht nur bei den Konzerten der Luisenschule auf, sondern spielen bei vielen Stadtfesten, im Jazzclub Mülheim oder sogar renommierten professionellen Bigband, wie z.B. der WDR-Big Band oder der Big Band des Landes-Polizeiorchesters NRW.
Aus der Big Band haben sich kleinere Ensembles (eine Small Band und ein Saxophon-Quartett) herausgebildet, die zu kleineren feierlichen Anlässen angefragt werden.

Neue Musiker sind immer dringend willkommen!

Ansprechpartner: Regina Coupette und Johannes Küssner

Theater - das Fach Darstellen & Gestalten (Jgst. 8/9)
Theater - das Fach Literatur/ Theater (Jgst. Q1)

On Stage: Hier bist du richtig!

Wer dieses Fach wählt, sollte grundsätzlich Spielfreude, Lust, auf der Bühne zu stehen und gemeinsam intensiv in einem Ensemble zu arbeiten, mitbringen. Die Bereitschaft, sich vor einer Werkschau oder der Abschlussaufführung in einen zeitintensiven Probenprozess einzubringen, sollte ebenso gegeben sein, wie die Teilnahme an mindestens einem gemeinsamen Besuch im Theater.

Vorerfahrungen aus dem Fach Darstellen/ Gestalten sind zwar hilfreich, aber nicht notwendig, um am Literaturkurs teilzunehmen. Der Unterricht findet im Gymnastikraum und auf der Bühne unserer Aula statt, die seit Sommer 2016 zu einem Theatersaal mit erweiterter Beleuchtung und Verdunklungsmöglichkeit ausgebaut wurde.

Literatur/ Theater: Was erwartet mich?

Im Rahmen des einjährigen Literaturkurses erarbeitet der Kurs in Projektarbeit ein Theaterstück. In der durchweg praktischen Arbeitsweise erproben die SpielerInnen ihre persönliche Ausdruckskraft, werden sich ihrer eigenen Körperlichkeit und Emotionalität bewusst und bringen diese in die eigene Stückentwicklung ein.

Während einer theatral-spielerischen Einstiegsphase der Ensemble-Bildung werden theoretische und praktische Grundlagen des Theaterspiels eingeführt, wiederholt und vertieft. Hierzu gehören zunächst Erfahrungen mit Körper, Stimme und Raum, der Umgang mit Zeit und Rhythmus sowie das Erlernen von Improvisationstechniken zur Szenenentwicklung. In Einzel-, Partner- und Ensembleübungen erproben die SpielerInnen den Einsatz von Requisiten, Musik und Bewegung und das vertrauensvolle Zusammenspiel.

Theater? Wie geht das?

Im Fach „Literatur/ Theater“ lernen die Schülerinnen und Schüler die Arbeitsweise von Theaterschaffenden, von Schauspielern und Regisseuren kennen. Das heißt, sie begeben sich auf die Suche nach Themen, die sie auf der Bühne verhandeln wollen, nach Bildern, Texten, Medien und Bewegungen, die diese Themen in theatral-ästhetischer Weise vermitteln.

In der eigenen Produktion und der reflektierten Wahrnehmung erfahren die SchülerInnen, wie sich Theater als Kunstform mit den Gegebenheiten der heutigen, medialen Gesellschaft auseinandersetzt und so eine eigene ästhetische Wirklichkeit erschafft.

Moderne Theaterformen kennen und gestalten lernen!

Um den Formen des modernen Theaters Rechnung zu tragen, darf ein wichtiger Aspekt der gemeinsamen Inszenierungsarbeit nicht fehlen: die Erprobung von theaterästhetischen Mitteln, wie z.B. die Verfremdung als theatrales Ausdrucksmittel. Ziel ist es, wegzukommen von dem laienhaften Versuch, Wirklichkeit „wahrheitsgetreu“ abbilden zu wollen und stattdessen verdichtete Ausdrucksformen zu suchen.

Dies passiert auch in Zusammenarbeit mit professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern sowie Theaterpädagoginnen und -pädagogen, z.B. in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner „Theater an der Ruhr“.

Kooperationspartner in Sache Theater an der Luisenschule: Theater a.d. Ruhr

Einer für alle, alle für einen!

Der wohl wichtigste Baustein für das Gelingen des Kurses ist der gemeinsame Schaffensprozess und die Erfahrung, nur über kontinuierliche, verantwortliche Arbeit im Ensemble ans Ziel zu gelangen.

Der krönende Abschluss: Applaus nach der Aufführung

Am Ende des Kurs-Prozesses steht die Aufführung vor den Sommerferien. Auch eine Teilnahme an den Schultheatertagen am Theater an der Ruhr in Mülheim ist möglich,- ein ganz besonderes Highlight!

Stücke der letzten Jahre

Unter der Leitung von Frau Simone Hoberg

2019: Oma sagt: Ich hatte auch mal Träume (Eigenproduktion)
2017: Woyzeck. Liebe. Wahnsinn. (Textadaption frei nach G. Büchner); Gewinner RWW-Schulkulturpreis

Unter der Leitung von Herr Daniel Morsbach

2018: Unsere kleine Stadt (T. Wilder)

Unter der Leitung von Frau Esther Gehlhoff

2016: Merlin oder das wüste Land. (T. Dorst)
2015: Endspiele. Ein Beckett-Projekt.
2014: Orpheus. Szenen aus dem Hades (H. Schneider)
2013: Aus der Mitte der Gesellschaft. Ein Sprechstück (M. Becker)
2012: Next Level Parzival (T. Staffel)
2011: Sommernachtstraum (frei nach Shakespeare); Gewinner RWW-Schulkulturpreis
2009: Don Carlos (frei nach Schiller); Gewinner RWW-Schulkulturpreis

Musical-AG
Die Musical-AG gewann für das „Christmas Carol 2016“ den RWW-Kulturpreis der Stadt Mülheim.

Wer Spaß am Singen, Tanzen und Schauspielern hat, ist in der Musical-AG genau richtig. Alle ein bis zwei Jahre stellen die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen gemeinsam ein Musical auf die Bühne der Luisenschule. So wurden bereits das Weihnachtsmusical „Christmas Carol“, „Der kleine Horrorladen“ oder auch ein Musical auf der Grundlage von Oliver Twist mit großem Erfolg aufgeführt.

Wer Interesse an…

  • Schauspielerei, Rollenarbeit, Textarbeit und Inszenierung,
  • Gesang, Spiel und Tanz hat oder es lernen möchte,
  • neuen Freundschaften mit jüngeren und älteren SchülerInnen hat,

ist herzlich eingeladen, Teil der Musical-AG zu werden.


Die Aufführungen werden unterstützt von:

  • der Technik-AG, die sich um die Beleuchtung und Ton-Technik kümmert (Ansprechpartner Tim Krugmann),
  • einem Ensemble aus der Big Band, die für die Bühnenmusik verantwortlich sind (Ansprechpartnerin Regina Coupette)
  • dem Kunst-Projektkurs der Jahrgangsstufe Q1, der die Kulissen baut (Ansprechpartner Pit van Treeck).


ANSPRECHPARTNER/-INNEN:

Dana Bunse (Musik und Organisation)

Deborah Soballa (Tanz)

Christian Gerwers (Schauspiel)

Darsteller des Musicals „Christmas Carol 2016“ in Aktion. Das Musical gewann den RWW-Kulturpreis der Stadt Mülheim.

 

 

Chorarbeit

Wer über die im Musikunterricht gestellten Angebote hinaus Interesse an Stimmbildung und Chorarbeit hat, ist in der Sekundarstufe I in dem Chor „Luise singt“, der zur Zeit der Musiklehrerin Dana Bunse geleitet wird, bestens aufgehoben.

In der Oberstufe greifen die Schülerinnen und Schüler in dem Vokalpraktischen Kurs (Q1) auf die Erfahrungen der Unter- und Mittelstufe zurück. Hier wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Stimmbildung gelegt, der vor allem den jungen Männern die Erfahrung vermittelt, ihre in der Pubertät möglicher Weise verloren gegangene Stimmsicherheit („Stimmbruch“) wieder zurück zu gewinnen. Der Kurs erarbeitet unter Einbeziehung der Schülerwünsche ein mehrstimmiges Repertoire für das traditionelle Winter- und Sommerkonzert.

Schülerinnen und Schüler, die eine private Gesangsausbildung genießen oder im Laufe der Schulzeit eine besondere Gesangsbegabung für sich entdecken, werden an der Luisenschule durch unterschiedliche Veranstaltungen gefördert: Sie können ihr Talent bei dem jährlichen Schülerkonzert (gemeinsam mit den Instrumentalisten) zur zeigen; sie werden für die Musicalprojekte als Solisten angesprochen und bekommen die Möglichkeit gemeinsam mit der Big Band auf der Bühne zu stehen

ANSPRECHPARTNER: Dana Bunse und Andreas Wortberg