Online-Galerie des Fachbereiches Kunst

Die bildende Kunst hat an der Luisenschule eine lange erfolgreiche Tradition. Viele Schüler/innenarbeiten können in der Schule aufgrund der Brandschutzbestimmungen nur in sehr begrenztem Umfang gezeigt werden.

Unsere online Galerie bietet hier eine schöne Möglichkeit, eine Auswahl der Projekte und praktischen Arbeiten für alle und auch über die Ausstellungsmöglichkeiten in der Schule hinaus zu präsentieren. Die Fachschaft Kunst und vor allem alle Künstlerinnen und Künstler wünschen ihnen viel Spaß bei ihrem virtuellen Rundgang.


Expressive Landschaft

Stark durch den Menschen überformte Landschaften machen mit Abstand den größten Teil unserer heutigen Erfahrungswelt aus.

Die Industrielandschaften des Ruhrgebietes sind hierfür Extrembeispiele. Hier zeigt sich oft ein reizvoller Kontrast der technischen Strukturen in ihrer eher schmucklosen Funktionalität zu den mehr organischen Formen von Landschaft und Vegetation.

Von besonderem Reiz sind diese Spuren und technischen Relikte (Ruinen, Geräte, Produktionsstätten), die allmählich zerfallen und von dem sie umgebenden Naturraum zurückerobert werden.

Der Kunst Grundkurs der Q1 (11. Jahrgangstufe) hat sich diesem Motivkreis malerisch genähert.


Isolation

Die physisch unmittelbare Begegnung von Menschen ist ein zentraler Bestandteil unseres gesellschaftlichen Miteinander. Mit der Pandemie mussten wir alle leidvoll erfahren, was es bedeutet, wenn diese wichtige soziale Interaktion eingeschränkt werden muss. Isolation ist nicht mehr nur ein weitgehend abstrakter Begriff, sondern bis zu einem gewissen Teil Alltagsrealität geworden.

Der Kunst GK der Q2 hat versucht, sich der Bedeutung von „Isolation“ im Rahmen einer Gestaltungsaufgabe künstlerisch zu nähern.


Luise gewinnt an Kontur

Seit einigen Wochen haben viele den Fortschritt der Wandbemalung im Foyer beobachtet. Aus über 2500 einzelnen Farbflächen gewinnt unsere Namenspatronin Luise (Herzogin zu Mecklenburg -Strelitz und spätere Königin Luise von Preußen) allmählich an Kontur.

Der Projektkurs „Kunst 20/21“ hat dazu eine Portraitvorlage von Grassi aus dem Jahre 1802 neu interpretiert. Nun stehen die Arbeiten kurz vor dem Abschluss und wir freuen uns über eine gelungene Aufwertung des Foyerbereichs.

Die Fotostrecke zeigt ein paar Etappen des Entstehungsprozesses. Viel Spaß beim Blättern.


Apellative Kunst in Anlehnung an
Francisco José de Goya

Goya war einer der ersten Künstler, die sich kritisch mit gesellschaftlichen Themen beschäftigt haben. Er zeigt dabei die Gräuel des Krieges aber auch die Abgründe menschlicher Begierden in einer schonungslosen Direktheit, die auch heute noch sprachlos macht. Er nutzte hierzu vor allem Radierungen, die drucktechnisch reproduzierbar waren. Kunst als Medium politische, gesellschaftskritische Überzeugungen zu publizieren ist seitdem immer wieder aufgegriffen worden.

Die Schülerinnen und Schüler der Q1 (12. Jahrgangstufe) haben in einer Gestaltungsaufgabe versucht, aktuelle Themen in einer appellativen Weise zu visualisieren und kritisch zu hinterfragen.


Expressive Portraitmalerei

"Nicht was man sieht, sondern was man fühlt wird gemalt!" (Credo der "Brücke"-Künstler)

Der Expressionismus kann als künstlerische Suche nach dem "Wesen der Dinge" verstanden werden. Der Wille zum Ausdruck überlagert die "gegenstandsgetreue", naturalistische Abbildung. Die Darstellung einer psychischen Ausdruckslage am Beispiel eines Portraits erfordert Freiheiten in Bezug auf die Farbgebung, die Proportionen und die Detailtreue. Das Bild ist nicht länger Abbild der realen Welt, sondern Ausdruck der inneren Gestimmtheit.

Der Kunstkurs der EF (10. Jahrgangstufe) zeichnet die Herangehensweise nach, mit eindrucksvollen Ergebnissen.