Im Juli 2014 wurde die Luisenschule mit Wirkung zum Schuljahr 2016/17 zur „NRW-Sportschule" ernannt. Wir freuen uns über diese Ernennung und sind im Schuljahr 2016/17 mit einer Sportklasse in das Projekt gestartet. Das sportliche Angebot der Luisenschule ist bereits seit dem Schuljahr 2004/05 als „Partnerschule des Leistungssports" mit vielen Kooperationspartnern erfolgreich etabliert.

Seit dem Schuljahr 2004/05 ist die Luisenschule als „Partnerschule des Leistungssports" erfolgreich etabliert. Dabei wird in Kooperation mit Sportfachverbänden das Ziel verfolgt, die Doppelbelastung jugendlicher Leistungssportlerinnen und Leistungssportler im Spannungsfeld Schule und Leistungssport abzufedern.

Luisenschule als NRW-Sportschule

Im Juli 2014 wurde die Luisenschule mit Wirkung zum Schuljahr 2016/17 zur „Sportschule NRW" ernannt. Wir freuen uns über diese Ernennung und sind im Schuljahr 2016/17 mit einer Sportklasse in das Projekt gestartet.

Download des aktuellen Flyers mit Informationen zur Luisenschule als NRW-SportschuleMittlerweile ist auch der Bau einer neuen Dreichfachsporthalle an der Südstraße beschlossen worden, so dass neben dem ausgeweiteten ca. fünfstündigen Sportunterricht der Sportklasse mittelfristig auch die Vergrößerung des Sport-AG-Angebotes und die Etablierung weiterer Bausteine, die eine „Sportschule NRW" auszeichnen, realisiert werden kann.

Das sportliche Angebot der Luisenschule, die bereits seit dem Schuljahr 2004/05 als „Partnerschule des Leistungssports" (s.u.) mit vielen Kooperationspartnern erfolgreich zusammen arbeitet, kann somit durch den Bau der neuen Sporthalle deutlich expandieren!

Zielsetzungen

Ziel der „Sportschule NRW“ ist eine besondere Förderung der sportlichen Ausbildung von Talenten, z.B. im Rahmen eines ca. fünfstündigen Sportunterrichts, durch ein umfassendes AG-Angebot, die Kooperation mit Vereinen und Verbänden etc. Wie die „Partnerschulen des Leistungssports" bieten auch die „Sportschulen NRW" optimale Rahmenbedingungen, um neben einer guten Schulbildung ein anspruchsvolles Trainings- und Wettkampfprogramm zu absolvieren. Als Hilfen seien hier exemplarisch einerseits die Freistellungen für Wettkämpfe und Frühtrainingsmaßnahmen genannt, andererseits bieten Partner- und Sportschulen kompensatorischen und flankierenden Förderunterricht im Bedarfsfall an.

Der wesentliche Unterschied zwischen einer „Partnerschule des Leistungssports" und einer „Sportschule NRW" liegt in der Bildung einer Sportklasse , die – ausgedrückt in der klassischen 45-minütigen Unterrichtsstunde – einen ca. fünfstündigen Sportunterricht in den Klassen 5 bis 7 erhält. Inhaltlich orientiert sich der Sportunterricht einer Sportklasse am grundsätzlichen Lehrplan Sport unter Berücksichtigung einer intensiveren athletischen Grundausbildung.

Voraussetzungen für Schülerinnen und Schüler

Download des aktuellen Flyers mit Informationen zur Luisenschule als NRW-SportschuleAls Voraussetzung für die Aufnahme in eine solche Sportklasse an der Luisenschule gelten:

  1. Erfolgreiches Absolvieren eines motorischen Aufnahmetestes. Infos auch unter http://www.mfkjks.nrw.de/sport/motorischer-test/.
  2. Grundsätzliche nachgewiesene Eignung für die Schulform Gymnasium (Zeugnisnoten, Grundschulgutachten)
  3. Sportbegeisterung und sportlicher Ehrgeiz (z.B. Teilnahmebereitschaft am Landessportfest der Schulen)
  4. Ergänzende Kriterien (Sportarten, ausgewogene Geschlechterverteilung, Geschwister)
  5. Dringend empfehlen wir auch eine sportmedizinische Untersuchung im Vorfeld der Aufnahme in eine Sportklasse (keine Bedingung zur Teilnahme am Test)!
Details zum Aufnahmeverfahren für das Schuljahr 2018/19

Am Freitag, den 15.12.2017, wird die Luisenschule mit Unterstützung des Forschungszentrums für Schulsport aus Karlsruhe den motorischen Eingangstest als eine Voraussetzung für die Aufnahme in die Sportklasse Jahrgang 5 für das Schuljahr 2018/19 durchführen (Ort: innogy Sporthalle, An den Sportstätten 6, 45468 Mülheim / Zeit: ca. 8.00 – 17.00 Uhr).

Über den genauen Zeitrahmen des Tests werden wir Sie nach Ihrer Anmeldung zum Test rechtzeitig informieren. Am Tag der offenen Tür der Luisenschule (09.12.2017) können Sie sich gerne noch im persönlichen Gespräch über das Thema Sportschule / Sportklasse informieren und Ihre Anmeldung zum Test persönlich abgeben (letzte Möglichkeit der Abgabe!).

Das Anmeldeformular für den Test, im Folgenden downloadbar,

geben Sie bitte bis Samstag, 09.12.2017, vollständig ausgefüllt entweder persönlich an der Luisenschule ab oder senden es postalisch zur Luisenschule (Luisenschule Mülheim, An den Buchen 36, 45470 Mülheim). Nach den Weihnachtsferien werden wir Sie über das Ergebnis des motorischen Tests informieren.

Beachten Sie bitte, dass das Bestehen des Tests nicht automatisch mit einer erfolgreichen Anmeldung in die Sportklasse an der Luisenschule gleichzusetzen ist (s. weitere Kriterien der Aufnahme). Eine Anmeldung zum regulären Anmeldetermin der Mülheimer Gymnasien mit allen weiteren Unterlagen (z.B. Zeugnis, Grundschulgutachten) ist also weiterhin erforderlich.

Wir würden uns freuen, wenn sich auch im Schuljahr 2018/19 wieder viele sportbegeisterte Schülerinnen und Schüler für die Sportklasse an der Luisenschule interessieren!

Weitere Informationen zum Motorischen Test 1 erhalten Sie auch hier:

1. Video zum Überblick über die generelle Testdurchführung des "Motorischen Eingangstests 1" am Beispiel der Erstdurchführung an Duisburger Schulen; spezielle Regelungen des Duisburger Sportschulenverbunds sind allerdings nicht auf die Luisenschule übertragbar.

2. http://www.sport.kit.edu/foss/Projekte_1185.php: Das Forschungszentrum für den Schulsport in Karlsruhe informiert hier über den "Motorischen Eingangstest 1".

3. http://www.sportland.nrw.de/fileadmin/nachwuchsfoerderung/workshops/w_13/referate/seidel.pdf: Informationen zu Mindestanforderungen beim "Motorischen Eingangstest 1" bezüglich der Aufnahme in eine Sportklasse an einer NRW-Sportschule.

4. In unserer Broschüre "Informationen zu Hilfen für Leistungssportlerinnen und Leistungssportler an der Luisenschule" finden man z.B. Regelungen zum Stütz- und Förderunterricht oder zur Freistellung vom Unterricht.

Hilfen für Leistungssportlerinnen und Leistungssportler

Stand: November 2016 (vorbehaltlich schulrechtlicher Änderungen etc.)

Vorbemerkungen

Die folgenden Hilfen und Entlastungen für Leistungssportlerinnen und Leistungssportler (im Folgenden „Leistungssportler") stellen primär individuelle Unterstützungsleistungen der Luisenschule dar; systemische Unterstützungen sind in einer Schule mit derzeit ca. 1100 Schülerinnen und Schüler (SuS) und ca. 80 Leistungssportlern schwer zu realisieren; sie würden zu Konsequenzen für SuS führen, die keinen Leistungssport treiben (z.B. späterer Unterrichtsbeginn und längere Schultage durch Anpassung des Stundenplans an spezielle Trainingserfordernisse der Leistungssportler).

Als „Leistungssportler“ gelten an den Sportschulen in NRW grundsätzlich Sportlerinnen und Sportler mit einem Kaderstatus. Ausnahmen stellen hier jüngere Sportler dar, in deren Verbänden erst in höherem Lebensalter der Kaderstatus verliehen wird.

Konkrete Entlastungen und Hilfen

1. Stütz- und Förderunterricht

Die Luisenschule bietet ihren Leistungssportlern grundsätzlich Stütz- und Förderunterricht durch ihre Lehrkräfte an. Das Fächerangebot und die Quantität des Angebots in den einzelnen Fächern hängt von der Lehrerversorgung der Schule ab. Die Luisenschule ist bestrebt, einer zunehmenden Nachfrage nach Förderunterricht innerhalb eines Schuljahres zu entsprechen und das Angebot dem Bedarf kontinuierlich anzupassen. Eine gewisse zeitliche Flexibilität der Leistungssportler ist eine Grundlage für das Zustandekommen der Förderstunden – Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüker vereinbaren in diesem Falle individuelle Termine.

SuS, die Förderunterricht benötigen, wenden sich bitte eigeninitiativ an den Sportkoordinator der Luisenschule, Herrn Stefan Schmitz-Flottmann.

2. Freistellung vom Unterricht

Freistellungen vom Unterricht können für Wettkämpfe, Trainingslager, sportärztliche Untersuchungen, Vormittagstraining und andere – mit dem Leistungssport in unmittelbarem Kontext stehende – Maßnahmen erfolgen. Über die Freistellung entscheidet grundsätzlich der Schulleiter; Freistellungsgesuche müssen in jedem Falle rechtzeitig (eine Woche im Vorfeld)  beim Schulleiter oder dem Sportkoordinator beantragt werden. Es empfiehlt sich hier eine enge Kooperation zwischen dem Sportfachverband bzw. Verein und dem Sportkoordinator; insbesondere die Freistellungsgesuche sind rechtzeitig einzureichen. Eine Halbjahresübersicht bezüglich aller anstehenden sportlichen Maßnahmen erleichtert die Kooperation zwischen Schule und Fachverband / Verein.

3. Klausur- und Klassenarbeitsversäumnisse durch wichtige Wettkämpfe

In diesem Falle bietet die Luisenschule in der Regel  Nachschreibtermine an, der Grund des Versäumnisses ist nachzuweisen. Je nach Zeitpunkt und Zahl der versäumten Arbeit(en) können Klassenarbeiten und Klausuren auch nach Absprache außerhalb der Unterrichtszeit (z.B. 7.00 Uhr oder ggf. am Nachmittag) nach- oder auch vorgeschrieben werden oder in berechtigten Ausnahmefällen in Form einer mündlichen Feststellungsprüfung nachgeholt werden. Im Falle längerer Wettkampf- oder Lehrgangsphasen (z.B. im Ausland) kann in Ausnahmefällen – in Absprache mit begleitenden Trainern und den betroffenen Fachlehrern – ein Schreiben der Klausur vor Ort erfolgen.

Wichtig: Alle Wettkampftermine sind dem Sportkoordinator frühestmöglich mitzuteilen. Dies ermöglicht ggf. eine gezielte Platzierung der Arbeiten / Klausuren im Vorfeld, so dass ein Nachschreiben u.U. nicht erforderlich wird.

4. Individuelle Beratung

Neben den bisher genannten konkreten Hilfen erhält jeder Leistungssportler eine individuelle Beratung bezüglich des Umgangs mit der Doppelbelastung als Leistungssportler und Schüler: Diese beinhaltet insbesondere Hinweise und Ratschläge bei längeren Fehlzeiten (z.B.: Unterrichtmaterial vor der Fehlzeit beim Lehrer anfragen, Absprachen mit den Fachlehrern treffen, „Paten“ in den einzelnen Kursen finden).

Alle organisatorischen Probleme (z.B. Nachschreiben von Klausuren, Feststellungsprüfungen, Förderbedarf anmelden) bespricht der Leistungssportler mit dem Sportkoordinator, Herrn Stefan Schmitz-Flottmann.

Einen weiteren Baustein der individuellen Beratung stellt die Planung der Oberstufenlaufbahn dar (Fächerwahl etc.). Hier erfolgen Informationen zum Leistungskurs Sport und zu weiteren Möglichkeiten einer spezifischen Kurswahl, die die Schullaufbahn des Leistungssportlers ggf. erleichtern.

Bei allen Aspekten der individuellen Beratung bitte an Herrn Schmitz-Flottmann wenden.

Luisenschule als Partnerschule des Leistungssports

Situation jugendlicher Leistungssportlerinnen und Leistungssportler

Fast 95% aller Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler leben in einem Spannungsfeld, das durch hohe schulische Anforderungen, in der Regel tägliches Training, häufige Wettkampfreisen und damit wenig Zeit für Freundeskreis und Familie geprägt ist. Daher ist es wichtig, diesen Sporttalenten bei der Bewältigung der Doppelbelastung von Schule und Leistungssport so umfangreiche Hilfen zukommen zu lassen, dass sie gezielt und systematisch für die Erringung nationaler und internationaler Erfolge vorbereitet werden und gleichzeitig die angestrebten Bildungsabschlüsse erreichen können.

Ziele der Partnerschulen des Leistungssports

„Partnerschulen des Leistungssports“ verfolgen in Kooperation mit Sportfachverbänden das Ziel, die skizzierte Doppelbelastung abzufedern und durch ergänzende schulische Betreuungs- und Organisationsmaßnahme die Schullaufbahn zu sichern.

Maßnahmen zur Sicherstellung der Schullaufbahn

Verschiedene Maßnahmen haben sich in der kurzen Geschichte der „Partnerschulen des Leistungssports“ herauskristallisiert und als effektiv erwiesen. Die wichtigsten in Stichworten:

  1. Hausaufgabenbetreuung, Stütz- und Förderunterricht (je nach fächerspezifischem Bedarf in individueller Absprache - bitte die Sportkoordinatoren kontaktieren!).
  2. Auf Training und Wettkämpfe – soweit organisatorisch möglich – abgestimmte Stundenpläne, Klassenarbeiten, Klausuren usw. .
  3. Befreiung für Wettkämpfe, Trainingslager u.ä. .
  4. Unterbringung/Aufenthalt der Athleten und Sportlerinnen in Voll- oder Teilzeitinternaten in der Nähe der Trainingsstätten mit der Möglichkeit des Mittagessens (> Zeitersparnis)