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Shakespeare mal anders an der Luisenschule in Mülheim

aus "Der Westen" vom 16.7.11 (WAZ), Mülheim, 16.07.2011, Robin Kunst

Der Literaturkurs 12 der Luisenschule sorgte mit Shakespeares „Sommernachtstraum“ für viel Gelächter.

Literaturkurs2011

Foto: Claudia Brock

Mülheim. Mit viel Witz und Mut fürs Extreme sorgte der Literaturkurs 12 der Luisenschule mit seiner Inszenierung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ für viel Gelächter und große Begeisterung. Die Premiere war restlos ausverkauft.

Zu grünem Licht und dröhnender Jahrmarktsmusik eröffnen die Nachwuchsschauspieler das Stück. Darin geht es um die (unglückliche) Liebe zwischen zwei Paaren, die später zueinander finden sollen. Während Elfen mit toupierten Haarspray-Föhnfrisuren ihren Schabernack mit den Verliebten treiben, sorgt die Motorradgang „Sexy-Six-Wiper-Biker“ mit ihrer Naivität und Gelassenheit für amüsante Episoden im Stück. Besonders Carolin Neven in ihrer Rolle als „Shake’sBier“ brilliert durch großes Talent und gewinnt schnell das Publikum für sich.

„Die moderne Redeweise ist am besten.“

Seit Dezember haben die Schülerinnen und Schüler Zusatzproben neben der Schulzeit eingelegt. Das Resultat kann sich sehen und vor allem erleben lassen – findet auch Lina Prisaca (20): „Die moderne Redeweise ist am besten.“ Wer es meistert, mit Ausdruck und frischem Esprit aus einem verstaubten Stück voller Reime eine moderne und vergnügliche Geschichte zu spinnen, dem verzeiht man gerne auch mal den einen oder anderen Patzer. Begeistert ist jedenfalls Regisseurin Esther Gehlhoff: „Die Schüler haben ein riesiges Engagement an den Tag gelegt.“

Das Stück ist tatsächlich voller Extreme. Die Auftritte der Haarspray-Elfen werden ein jedes Mal von künstlichem Nebel begleitet – auf jeden Fall nichts für Asthmatiker. Grelle Blitze aus den Deckenstrahlern zum Tanz der Elfen könnten zu Netzhautschäden führen. Aber so ist nun mal modernes Theater – laut, bunt, schräg. Und in diesem Fall liebenswert-lustig.

Minutenlange stehende Ovationen

„Ich will brüllen, dass jedem das Herz aufgeht“, ruft einer der Biker. Und das gelingt der Truppe auch bei so viel keckem Krakeelen, das jeden Zuschauer schmunzeln lässt. Die umgeschriebenen Texte und das lockere Spiel kamen beim Publikum an. Das Ensemble wurde mit minutenlangen stehenden Ovationen gefeiert.

Bleibt abzuwarten, ob die Schüler an den Erfolg von vor zwei Jahren (damals belegte der Literaturkurs Platz 1) anknüpfen können – das Potenzial hat das Stück allemal.

Anmerkung der Schule: Der Literaturkurs hat den Platz 1 belegt! Herzlichen Glückwunsch!

 

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