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Nyiregyhaza/Ungarn PDF Druckbutton anzeigen?

Austauschpartnerschaft mit dem Kölcsey Ferenc Gimnàzium in Nyireghàza (Ungarn) (Jgst.8)

Ansprechpartner: Herr Novacescu

Nyiregyhaza ist eine Stadt mit 120 000 Einwohnern und liegt 60 Kilometer von der Ukrainischen Grenze entfernt, Budapest ist in etwa drei Autostunden zu erreichen, Debrecen, die zweitgrößte Stadt Ungarns, in anderthalb.

Die Luisenschule Mülheim pflegt seit 8 Jahren gute Kontakte zur Partnerschule der Luisenschule, dem Kölcsey Ferenc-Gimnazium, an dem die deutsche Sprache unterrichtet wird.

Der Austausch, der 1999 durch eine Begegnung ungarischer und deutscher Schüler in Tours zustande kam, ist aber nicht in erster Linie ein Sprachlernaustausch, denn die deutschen Schüler lernen kein Ungarisch. Das Kennenlernen der jeweils anderen Kultur und das Erkunden eines aus deutscher Sicht für die meisten Schüler noch wenig bekannten Landes stehen also im Vordergrund des Austausches, bei dem die Schüler und Schülerinnen – wie es auch beim Frankreichaustausch der Fall ist – in Familien untergebracht sind. Die ungarischen Schüler haben in Mülheim zudem die Möglichkeit, ihre Deutschkenntnisse zu vertiefen und zu festigen.

Nach dem Besuch der Ungarn im April 2008 fand der Gegenbesuch der Luisenschule in Nyiregyhaza vor den Herbstferien statt. Für sieben Tage waren zwanzig Schüler und Schülerinnen aus Mülheim zu Gast bei ihren Austauschpartnern.

Die deutschen Schüler und Schülerinnen wurden im Kölcsey Ferenc-Gimnazium mit einer Musikstunde willkommen geheißen, für die die ungarischen Partner traditionelle Lieder eingeübt hatten und Stücke auf ihren eigenen Instrumenten vorführten. Neben der anschließenden Erkundung der Innenstadt und dem Besuch einer Dürer-Ausstellung  standen in den nächsten Tagen neben dem stundenweisen Schulbesuch zahlreiche Ausflüge in die Region auf dem Programm.

Bei einer Führung durch die Burg von Eger erfuhren die Schüler die Geschichte des Istvan Dobo, der die Stadt 1552 mit einem kleinen Heer gegen eine osmanische Übermacht verteidigte.

Strahlende Sonne und kalter Wind begleiteten sie auf dem Pferdewagen durch die Puszta: Sie machten Halt an den uralten Ziehbrunnen,  begegneten ungarischen Hirten, die dort ihr Vieh tränken und noch heute in traditioneller Kleidung ihre Herden über die weite Fläche treiben. Sie erlebten die Puzsta-Reiter und ihre Pferde bei ihren Ausritten.

Nicht zuletzt unternahmen die Schülerinnen und Schüler mit ihren ungarischen Partnern und deren Familien am Wochenende Ausflüge, besuchten das Thermalbad, besichtigten ein großes Fest in einem Freilichtmuseum mit traditionellem Kochen und Essen unter freiem Himmel, erkundeten das neue  Einkaufszentrum in Nyiregyhaza , testeten unterschiedliche Eiscafes und nahmen sieben Tage am Familienalltag teil.

Ein Besuch der Universität und der Innenstadt von Debrecen vermittelte der Gruppe bereits Vorahnungen von Budapest, wo sie zum Schluss noch für drei erlebnisreiche Tage Station im Hotel Bara auf der Budaer Seite machte.

Die Schüler und Schülerinnen besichtigten die Synagoge und das jüdische Viertel, in einer Rundfahrt erlebten sie die Prachtstraßen, den Heldenplatz, Burg und Krönungskirche der Kaiserin Sissi und viele weitere eindrucksvolle Orte der Stadt. Natürlich durfte auch freie Zeit zum Shoppen und Bummeln nicht zu kurz kommen. Einige Schüler besuchten sogar das berühmte Gellert-Bad, das schon 1918 eröffnet wurde und seitdem zum Baden und Entspannen in den warmen Thermalquellen einlädt.

Die nächste deutsch-ungarische Begegnung ist für April 2010 in Mülheim geplant. Im September dürfen sich die Mülheimer Schüler dann wieder auf einen Besuch in Nyiregyhaza freuen.

 

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