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Substainable development goals
Nachhaltige Entwicklungsziele - Das Motto der OLMUN 2016

“Would the house please come to order?” - Wo ein Lehrer “Bitte Ruhe in der Klasse” sagt, ruft der Vorsitzende das Komitee mit diesen Worten zur Ruhe auf. Dieser Satz stammt aus dem hohen Diplomaten-Englisch der Vereinten Nationen und wurde daher auch bei dem Oldenburger Planspiel verwendet. Die OLdenburg Model United Nations Confernce (OLMUN Conference) hat ihren Sitz, wie der Name sagt, in Oldenburg, und findet alljährlich statt. OLMUN ist ein Planspiel auf der Grundlage der echten Vereinten Nationen, in welchen die Komitees der Vereinten Nationen über aktuelle Themen diskutieren.

Dabei sind sowohl die Delegierten, als auch die Vorsitzenden der Komitees, Schüler und kommen aus vielen Ländern. Neben Deutschen waren so u.a.  Niederländer, Ungarn und Türken dabei. Die Erfahrung der Schüler in Sachen „Planspiel“ reicht von „Erste Veranstaltung“ bis zu „ich bin zum zwölften Mal dabei“.

Natürlich gibt es keine Verhandlung ohne Vorbereitung. Nach dem jeder Teilnehmer sein Land und sein Komitee kannte, mussten wir uns entsprechend vorbereiten. Als Länder wurden uns die Schweiz, Rumänien und Argentinien zugelost, die jeweils in manchen, aber nicht in allen, Komitees vertreten waren. Zur Vorbereitung gehörte zuallererst sich, mit seinen „Landesgenossen“, über das eigene Land zu informieren. Wichtige Aspekte dabei waren, z.B. die Kultur und die Geschichte des Landes, das politische System, das Militär, die Wirtschaft und vieles mehr. Nachdem jeder bestens über sein Land Bescheid wusste, haben wir Resolutionen (eine Art schriftlicher Erklärung) erstellt, wobei es darauf ankam, die Ansichten des eigenen Landes, die nicht immer mit den eigenen Ansichten übereinstimmten, bestmöglich zu vertreten und möglichst viele Delegierte zu überzeugen.

Dann ging es endlich los. Vom 14.6. bis zu 17.6.2016 waren wir, 15 Schülerinnen und Schüler und die zwei Lehrer, bzw. MUN-Directors Frau Herrmann und Herr Lürig in Oldenburg, um an der OLMUN Conference  teilzunehmen. Namentlich haben Alina Nößler, Antonia Richter, Clara Charpey, Guliana Wilke, Isabel Nahrendorf, Johanna Gronen, Jule Krupsch, Kristin Westermann, Leandra Grzib, Nina Steinfeld, Tabea Zorn, Eric Haarmann, Joshua Thiele, Max Oesterwind und Finn Olesch an der OLMUN Conference teilgenommen.

Zu Beginn haben sich alle ca. 750 TeilnehmerInnen in der Weser-Ems-Halle zur Opening Ceremony versammelt und ab diesem Zeitpunkt galt die offizielle „Diplomatensprache Englisch“. Einige Länder durften Eröffnungsreden halten. Es waren auch Gastredner geladen,  die Vorträge zum Thema der diesjährigen OLMUN Conference gehalten haben – Nachhaltige Entwicklungsziele. Am Mittwoch begann die Arbeit in den Komitees. Wir haben die, teilweise mühsame Diplomatie der Vereinten Nationen kennengelernt und als Delegierte der Länder Argentinien, Rumänien und Schweiz über Themen, wie nachhaltige Landwirtschaft und Jugendarbeitslosigkeit debattiert und diskutiert. Ziel dabei war es, soviel wie möglich von seiner eigenen Meinung in die, am Ende verabschiedete, Resolution einzubringen. Mit einem Hauptunterstützer (Main-Submitter), dessen Resolution verwendet und geringfügig verändert wird, und vielen Unterstützern (Co-Submitters), welche die Resolution unterstützen und die erwähnten Änderungen vorschlagen, haben wir uns, laut Herrn Lürig, sehr erfolgreich in die Debatten eingebracht und der OLMUN Conference 2016 „unseren Stempel aufgedrückt“. Eine Besonderheit der Komiteearbeit waren die Formalitäten. Als „Dresscode“ waren Anzug und Kleid angesagt, und bevor man sprechen durfte, wurde mit den Worten „the delegate has the floor“ das Rederecht übergeben, welches nach jeder Rede auch wieder an den Vorsitzenden zurückgegeben werden musste. Desweiteren waren von der Rede die Vorsitzenden, die Delegierten und die anwesenden Gästen anzusprechen.

Neben der teilweise sehr langwierigen und anstrengenden Diplomatenarbeit, hat die OLMUN Conference 2016 auch ein sehr abwechslungsreiches Abendprogramm angeboten. Dienstags gab es ein Barbecue, am Mittwoch ein Fußballspiel und am Donnerstag auf Freitag wurde eine Party veranstaltet. Zwischen der Komiteearbeit und den abendlichen Veranstaltungen war sehr wenig Zeit, aber dafür lohnten sich die Veranstaltungen umso mehr.

Alles in allem war OLMUN 2016 eine tolle Veranstaltung und ein Erlebnis, das allen TeilnehmerInnen unvergessliche Momente und wichtige Erfahrungen für die Zukunft beschert hat.

Finn Olesch, EF, im Juni 2016

 

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