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Chemie- LK auf Exkursion zum Covestro Science Lab in Leverkusen

Am 15. Juni 2016 bekam der Chemie- LK von Frau Dr. Schulte durch das zdi-Netzwerk Mülheim die einmalige Chance das Covestro Science Lab zu besuchen. Im Chemieunterricht stand seit Wochen das Thema Kunststoffe auf dem Plan und so bot sich eine Exkursion zur  Covestro in Leverkusen an, welche einer der Weltmarktführer in der Herstellung von z.B. Polycarbonaten und Polyurethanen ist.

So liefert Covestro, welches ehemals zum Bayerwerk gehörte, ihre Kunststoffe z.B. an renommierte Unternehmen wie Adidas, deren Turnschuhe zu fast 95 Prozent aus Covestro-Materialien bestehen, an OralB und Dr.Best für die Produktion von Zahnbürsten oder auch an Firmen, die DVDs oder CDs herstellen und Automobilbauer wie z.B. Audi, deren Windschutzscheiben und Sitze aus Covestro-Kunststoffen bestehen.

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Es wurde uns ermöglicht einen Tag lang ein eigenes Unternehmen zu repräsentieren, welches sich mit der Produktion von Plastikbechern aus Polycarbonat beschäftigt. Dies war kein gewöhnlicher Plastikbecher, sondern ein Becher, dessen Farbe wir gemeinsam bestimmten, welcher äußerst stabil ist – bis zu einer Belastung von 120 kg- und welcher über ein integriertes Kühlsystem verfügte.

Der ereignisreiche Tag startete um 7 Uhr an der RWE Halle, von wo aus wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Leverkusen machten. Als wir an Tor 11 des Chemparks eintrafen, wurden wir von einem der fünf „Betreuer“ zum Schülerlabor geführt. Nach einer kurzen Einweisung und Führung durch die hochtechnisierten Laboratorien haben wir uns in fünf Teams aufgeteilt: Ein Finanzteam, ein Technikteam, ein Designerteam, ein Forschungsteam und ein Kommunikationsteam. So waren alle Bereiche eines Unternehmens vertreten. Jedem Team wurde ein erfahrener Betreuer an die Seite gestellt, so dass rund um die Uhr ein kompetenter Ansprechpartner zur Stelle war. Ferner konnten diesem viele Fragen zum (dualen) Studium, zur Ausbildung, zu Einstiegschancen und Voraussetzungen gestellt werden und die Betreuer berichteten aus ihrem eigenen Werdegang.

Das Kommunikationsteam übernahm die Rolle der Chefetage und somit die Verantwortung dafür, dass am Ende des Tages auch fertige Becher von uns mit nach Hause genommen werden konnten. Zudem konnte das Team mit tollen Programmen einen Film aus selbst gemachten Fotos und kleinen Filmsequenzen machen.

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Das Designerteam wiederum entwickelte Kundenabfragen z.B. zur Farbauswahl oder zur Preisvorstellung und führte diese durch und entwickelte schließlich einen eigenen Werbefilm zur Vermarktung des Kunststoffbechers oder wie er mittlerweile heißt „Party-cup“. Dieser Werbefilm wurde von den Betreuern besonders gelobt und wird nun auf der Facebook-Seite des Unternehmens veröffentlicht.

Eine intensive Kostenkalkulierung nahm das Finanzteam vor, es wurde genau in betriebswirtschaftliche Analysen eingearbeitet und berechnete die Kosten z.B. für den Lohn der eingestellten Mitarbeiter, die Miete, die Produktionskosten, für die Versicherung und das Recycling, die Kosten für die Vermarktung und Verpackung sowie den Transport zum Händler, um schließlich einen realistischen Preis für den Becher, wenn man ihn verkaufte, zu ermitteln.

Das Forschungsteam übernahm die Qualitätsprüfung des hergestellten Bechers, untersuchte Proben hinsichtlich der Oberfläche, des Wassereinschlusses, der Beständigkeit gegenüber Reinigungsmitteln, der Zugfestigkeit usw. Um die Produktion kümmerte sich das Technikteam, welches zunächst die Spritzgießmaschine in allen Einzelbauteilen verstehen musste und dann erste Produktionsversuche startete, dabei Parameter wie Temperatur, Konzentration der Farbpartikel oder auch Menge des noch vorhanden Wassers immer im Blick haben musste. 

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Auf beeindruckende Weise wurde uns Nachwuchschemikern deutlich, wie eng die einzelnen Bereiche eines Unternehmens miteinander verknüpft sind und wie wichtig die Zusammenarbeit der Teams untereinander ist. Das Ganze geschah unter dem Zeitmanagement des Kommunikationsteams, welches auch bei Störungen in der Produktion usw. vermittelnd tätig werden musste.

Nachdem die ersten Vorbereitungen und Zwischenergebnisse bis zur Mittagspause getroffen und in einer Besprechungsrunde zusammengetragen worden sind, haben wir uns zum Mittagessen in die Mensa des Chemparks begeben. Nach der Stärkung ging es mit neuer Energie zurück zum Labor, wo mit der Produktion der Becher begonnen wurde. Um ca. 14.00 Uhr kam der erste Becher aus der Maschine. Am Ende konnten mehr als 100 Becher als fertige Produkte mitgenommen werden, d.h. jeder unserer Schüler durfte fünf eigens entwickelte und hergestellte Becher mit nach Hause nehmen.
Den ganzen Tag dokumentierte das Kommunikationsteam und schnitt diesen als Abschlussfilm zusammen, damit der Tag als unvergesslich in Erinnerung bleibt. Um 18.00 Uhr waren wir mit dem Bus und unseren Bechern und geschenkten Stiften wieder in Mülheim.

Wir bedanken uns bei den engagierten Mitarbeitern von Covestro, die uns an diesem Tag unterstützt haben und uns einen super Einblick in den Arbeitsalltag eines Unternehmens gewährten. Des Weiteren danken wir auch dem zdi, welches diesen Tag erst möglich gemacht hat und welches die komplette Finanzierung übernommen hat. Danke!

Unser Party-Cup wird uns sicher noch auf vielen Kurstreffen begleiten!

Für den Chemie-LK: Pia Münstermann und Sonja Dieterich

 

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