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Schülersprechstunde mit Oberbürgermeister Ulrich Scholten PDF Druckbutton anzeigen?

Ulrich Scholten zur Gast an der Luisenschule – Premiere für die Schülersprechstunde mit dem neuen OB

„Fragt nach, seid neugierig!" – So lautete die Aufforderung der Schülervertretung der Luisenschule an ihre rund 350 Mitschülerinnen und Mitschüler, die sich für den bereits zweiten Besuch von Oberbürgermeister Scholten in der Aula der Luisenschule eingefunden hatten. Zuletzt war Ulrich Scholten im vergangenen Jahr im Rahmen des OB-Wahlkampfes bei einer durch den Jugendstadtrat (JSR) und den Ring politischer Jugend (RPJ) initiierten Podiumsdiskussion zu Gast an der Schule gewesen.

„Ich stehe für eine offene Kommunikation," versprach der neue OB direkt zu Beginn der Veranstaltung. Scholten machte deutlich, dass er beim ersten Besuch mitgenommen habe, dass sich entgegen der landläufigen Meinung Jugendliche sehr wohl für politische Themen interessierten. Dies habe ihn nachhaltig beeindruckt und daher freue er sich auf den Dialog mit den Schülerinnen und Schülern.

Los ging es mit einem durch die SV vorbereiteten Frage- und Antwortspiel. Scholten war gefordert, vorgegebene Satzanfänge zu persönlichen Vorlieben, aber auch zu seinem politischen Profil zu vervollständigen. Danach zeigte sich, dass sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9, 11 und 12 gut auf den Besuch des Oberbürgermeisters vorbereitet hatten. Im Anschluss an die Fragen der SV riefen sie eine ganze Bandbreite von interessanten Themen auf:

Belebung der Innenstadt

Als erstes brannten den Schülerinnen und Schülern Fragen zur weiteren Belebung der Mülheimer Innenstadt, freiem WLAN, der allgemeinen Verkehrs- und Baustellensituation und der innerstädtischen Parkplatzsituation unter den Nägeln.

Hierzu konnte Ulrich Scholten berichten, dass er sich von dem für diesen Sommer geplanten Abriss des alten Kaufhofgebäudes, auf dessen Gelände voraussichtlich in ca. 2 ½ Jahren ein neues Stadtquartier entwickelt werde, positive Impulse für die Innenstadt verspräche. Über eine generelle Aufwertung der Innenstadt, insbesondere auch hinsichtlich des Einzelhandels, sei die Verwaltung stets mit den ansässigen Immobilienbesitzern im Gespräch. Zudem habe die Ansiedlung bekannter Gastronomieketten, wie sie in den letzten Jahren zu beobachten sei, aus seiner Sicht eine positive Signalwirkung.

Was die innerstädtische Parksituation anginge, so Scholten, sei der Rathausmarkt ein gutes Beispiel dafür, dass politische Prozesse immer auch ein Abwägen verschiedenster Interessen sei. So gäbe es in der Bürgerschaft auf der einen Seite den Wunsch, den Rathausmarkt zu einer Veranstaltungsfläche mit Aufenthaltsqualität zu entwickeln, auf der anderen Seite sei gerade von Seiten der Geschäftsleute die Nachfrage nach Parkraum dort groß.

ÖPNV

„Wie stehen Sie zur Situation des öffentlichen Nahverkehrs?", fragte ein Schüler und wies darauf hin, dass insbesondere in den Abendstunden das Angebot nicht ausreichend sei. Er wünsche sich eine zeitgemäße und städteübergreifende Verkehrsinfrastruktur in Ruhrgebiet, bekannte Scholten. Es werde bereits mit einigen Nachbarkommunen wie Essen und Bochum an kooperativen Lösungen gearbeitet, um das gemeinsame Ziel, den ÖPNV attraktiver und dennoch kostengünstiger zu gestalten, zu verwirklichen.

Flüchtlinge

„Mülheim ist bei diesem Thema beispielhaft unterwegs", äußerte sich der Oberbürgermeister auf eine Schülerfrage zur Situation der Flüchtlinge in der Stadt. Wichtig sei ihm, dass die Integration der Menschen, die dauerhaft in Mülheim an der Ruhr bleiben, möglichst schnell gelänge. An diesem Ziel würde von allen Akteuren intensiv gearbeitet.

Dem Statement eines Schülers, der die aktuell in Essen kontrovers geführte Debatte zur interkommunalen Verteilung der Flüchtlinge als nicht „SPD-würdig" bezeichnete, schloss sich Scholten grundsätzlich an. Er forderte jedoch dazu auf, „genau hinzuschauen", was in welchem Zusammenhang gesagt werde, und die Berichterstattung der Medien – nicht nur in diesem Beispiel – sehr wohl kritisch zu hinterfragen.

Wichtig, so der Oberbürgermeister, sei es im Gesamtkontext der aktuellen Flüchtlingssituation, auch die Sorgen und Ängste der Menschen ernst zu nehmen und hier den Dialog zu suchen.

Energetische Stadtentwicklung

Was ihm aus den facettenreichen Wahlkampfthemen „eine echte Herzensangelegenheit" sei, fragte eine Schülerin. Hier nannte Scholten insbesondere das Ziel der energetischen Stadtentwicklung. Deshalb arbeite die Verwaltung bei der energetischen Sanierung öffentlicher Gebäude eng mit der Medl zusammen. Das sei ein wichtiger Baustein, den die öffentliche Hand leisten müsse und werde.

Großen Applaus erhielt Scholten für den Beschluss des Rates, die von der Schülerschaft heiß ersehnte Dreifachsporthalle zu bauen. Die Schülerinnen und Schüler verabschiedeten „ihren" OB mit viel Beifall für eine erneut gelungene Diskussionsrunde, in der sich Ulrich Scholten wie angekündigt als interessierter und offener Gesprächspartner gezeigt hatte.

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Fotos: W. Schernstein

 

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