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Young Leaders Kongress in München PDF Druckbutton anzeigen?

„Und können Sie bitte möglichst echt gucken?“

Sofort wird Haltung angenommen, der Blick starr geradeaus gerichtet, die Uniform strahlend, jeder Knopf sitzt an der richtigen Stelle.

Klick, schon ist das Foto für das Erinnerungsalbum im Kasten.

Die Gesichtszüge entspannen sich wieder und lächelnd drehen sich die Soldaten der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München wieder zu ihren Interviewpartnern um.

Ein Tag wie jeder andere an der Bundeswehr?

Keineswegs.

Nächstes Bild, zur selben Zeit:

Die Luft vibriert von jungen Stimmen.

Viele verschiedenen deutsche Dialekte klingen durcheinander: Breites Bayerisch neben geschliffenem Hochdeutsch, Ostfriesen kommen mit Franken ins Gespräch, und nebenher laufen Soldaten durchs Geschehen.

Der Kontrast zu dem sonst geordnetem Areal der Bundeswehr ist gewaltig, buntes Gewimmel statt Ordnung und Disziplin.

Urheber dieses fröhlichen Chaosses sind 140 engagierte Jugendliche aus ganz Deutschland, die im Rahmen von „Young Leaders“ am 146. JugendPresseKongress ein Wochenende bei der Sanitätsakademie der Bundeswehr verbringen durften.

Ein randvolles Programm inklusive? Ja freilich, würde der Bayer sagen, das Motto der Bundeswehr „All for you“ macht es möglich und dankbar wird das Angebot von den Jugendlichen angenommen, einen Blick hinter die Kulissen des Sanitätsdienstes zu werfen.

Während einige schon allein mit dem Auswendiglernen der ganzen Dienstgrade der Soldaten überfordert zu sein scheinen, ist anderen der Unterschied zwischen Hauptfeldwebel und Oberbootsmann längst bekannt und interessiert lauschen sie den bereitwillig erzählenden Soldaten, die im nüchternen Tonfall von den Strapazen der Auslandsaufenthalte aber auch von der legendären Kameradschaft bei der Bundeswehr berichten.

„Hauptvoraussetzungen sind neben Teamgeist, psychische Belastbarkeit und die Bereitschaft, sein Leben für das Land zu geben“, betont die erst 19-jährige Gefreite Kristin Wilshaus.

So eindrucksvoll die Worte auch klingen, ihr Gesichtsausdruck lässt keine Zweifel zu, dass sie es auch ernst meint mit ihrer Treue zu der Bundeswehr, todernst.

Um vielleicht wenigstens im Ansatz nachvollziehen zu können, was diese Treue bedeuten kann, ist Fragen und Ausprobieren natürlich ausdrücklich erwünscht. Und so wurde die Möglichkeit von den 15 bis 22 jährigen Schülern eifrig genutzt, sich zum Beispiel einmal in einenTransportwagen der Bundeswehr zu setzen.

Das Jeep ähnliche Gefährt passt optisch zu den Tarnfarben der Uniformen der Soldaten und mutet deshalb schon von weitem nicht an wie ein gewöhnliches Auto.

Die Innenausstattung erweckt den Eindruck einer Kommandozentrale, so viele Knöpfe und Schalter wie es gibt. Sich darin zurechtzufinden ist schon eine Leistung. Doch dazu kommen die Gefahrensituationen, zum Beispiel beim Versorgen von Schwerverletzten im feindlichen Gebiet. Oberst Peter ergänzt: „Chaos, Dreck und Unübersichtbarkeit, damit müssen unsere Sanitäter fertig werden.

Das erklärt, warum die Soldaten sich bei dem gewaltigen Andrang von 140 wissbegierigen Schülern nicht aus der Ruhe bringen lassen und geduldig Frage für Frage beantworten und Erinnerungsfotos für die Jugendlichen schießen.

Aus all dem Erlernten werden die Schüler später mithilfe von Profijournalisten eine Kongresszeitung, ein Webmag und einen Film erstellen.

Neben all dem vermitteltem Wissen sowohl über die Bundeswehr als auch zum Beispiel über Zukunftsstrategien für das 21. Jahrhundert, lernten die Teilnehmer neue Menschen aus ganz Deutschland kennen und schlossen enge Freundschaften, denen auch die Sprachbarriere keinen Abbruch tun konnte.

Auf ein baldiges Wiedersehen.

Isabel Naendorf

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