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Lernferien NRW: Herbstakademie 2015 und Jugendpressekongress PDF Druckbutton anzeigen?

Als Frau Coupette mich vorgeschlagen hatte für die Herbstakademie, die auch "Lern-Ferien" genannt wird, waren meine Gefühle im ersten Moment sehr gemischt. Sollte ich wirklich meine Ferien dafür "opfern", um mich fünf Tage lang mit einem Thema intensiv auseinanderzusetzen und etwas darüber zu lernen?

Letztendlich empfand ich es doch als eine große Ehre, dass gerade ich ausgesucht wurde und sagte zu, ohne wirklich zu wissen, worauf ich mich da eingelassen habe. Der Schwerpunkt der Akademie "Energie von morgen" war ein Thema, mit dem ich mich vorher noch nie beschäftigt hatte, weder in der Schule noch in meiner Freizeit. Meine Einstellung, mit der ich in die Akademie gegangen bin, war also, mehr über dieses Thema zu erfahren.

Schneller als erwartet waren dann auch schon Herbstferien und der Anreisetag an der Wolfsburg in Mülheim, in der die Akademie von Montag bis Freitag stattfinden sollte. Mein Glück war, dass ich nur zehn Minuten mit dem Auto fahren musste, um die Wolfsburg zu erreichen, anders als manch andere, die teilweise sogar mehrere Stunden bis dorthin gefahren sind. Ich habe mich im Voraus schon darauf eingestellt, dass ich wahrscheinlich jetzt fünf Tage lang nicht mehr von "normalen Leuten" umgeben bin, sondern darauf gefasst sein muss, mich mit "anderen Leuten", also in meiner Fantasie Strebern mit Zöpfen und Hornbrille, unterhalten zu müssen. Anfangs fühlte ich mich schon etwas fehl am Platz, da ich zwar recht gut in der Schule bin, aber kein Überflieger. In der Vorstellungsrunde stellte ich dann auch fest, dass ich ein wenig aus der Reihe tanzte mit meinem Deutsch- und Pädagogik-LK, während die anderen alle Biologie-, Physik-, Mathe-, Chemie- oder Latein-LK hatten.

Doch diese ganzen Vorurteile lösten sich innerhalb von wenigen Stunden in Luft auf. Alle, sowohl unsere Betreuer als auch die anderen 24 Teilnehmer/innen, waren sehr nett und offen, sodass unsere Truppe schon beim gemeinsamen Klettern im Hochseilgarten am Nachmittag ein Team geworden ist. Nun war ich sehr gespannt auf die kommenden Tage, da ich wusste, dass wir von morgens 8 Uhr bis abends 21 Uhr volles Programm haben werden und viele Exkursionen machen und Diskussionen führen werden. Zudem wurden wir in sogenannte "Expertengruppen" eingeteilt, die sich zu jeder Exkursion einige Fragen für eine Diskussion überlegen und im Anschluss für das Journal der Herbstakademie einen Bericht schreiben sollten. Dabei war ich in der Gruppe für den Besuch des "Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW", das wir am Mittwoch besuchten.

Der Ablauf der folgenden Tage war immer ziemlich der Gleiche. Von morgens bis nachmittags waren wir auf einer Exkursion zum Thema "erneuerbare Energie". Am ersten Tag sind wir zu MAN-Turbo nach Oberhausen gefahren und haben uns den Bau von Turbinen angeguckt und nachher ein Gespräch mit einigen Mitarbeitern und Leitern geführt über die Umsetzung erneuerbarer Energie mithilfe solcher Turbinen und Maschinen. Nachmittags hatten wir freie Arbeitszeit für unsere Expertengruppen und an zwei Tagen eine Schreibwerkstatt, bei der wir gelernt haben, wie wir journalistische Texte schreiben. Jeden Abend fand eine Diskussionsrunde statt, zu der immer unterschiedliche Leute eingeladen waren wie beispielsweise eine Referentin von Misereor, die uns erklärte, warum sich die Kirche für Umwelt und Gerechtigkeit engagiert oder eine Projektmanagerin der Klimametropole Ruhr, die uns das Problem des Klimawandels verdeutlichte.

Besonders interessant fand ich die beiden Ausflüge nach Düsseldorf. An einem Tag waren wir erst in der Hochschule Düsseldorf, die auf naturwissenschaftliche Studiengänge spezialisiert ist und anschließend im Ministerium, in dem uns der Leiter für Energie, Kerntechnik und Bergbau die zukünftigen Pläne für die Energienutzung Deutschlands vorstellte. Trotz der Übermüdung war jeder Tag ein spannender und eindrucksvoller, an dem man viele verschiedene Meinungen, Probleme und Pläne über dieses Thema erfuhr. Schließlich stellte man fest, dass das mit der Energiewende ja gar nicht so einfach ist, wie man sich das als Schüler vorstellt und solche aktuellen und politischen Themen und Probleme in der Schule meist viel zu kurz kommen.

Die Tage vergingen wie im Flug und schon brach der letzte Abend an, an dem wir alle bis in die frühen Morgenstunden beisammensaßen, über unsere Erfahrungen redeten und über unsere ganzen Insider der vergangenen Tage lachten.

Im Großen und Ganzen war es eine sehr lehrreiche Woche, in der ich viele tolle Menschen kennengelernt habe und ich bin sehr froh, dabei gewesen zu sein! Ein Nachtreffen mit unserer Gruppe hat übrigens auch schon stattgefunden! Hiermit möchte ich nochmal ein großes Dankeschön an Frau Coupette aussprechen, die das Ganze für mich möglich gemacht hat!

Jana Tempel

144. Jugend Presse Kongress mit Vertretung aus der Luisenschule

Ein Wochenende mit Profijournalisten

106 hoch motivierte Jugendliche aus ganz Deutschland nahmen vom 09.-11. Oktober 2015 am 144. Jugend Presse Kongress der Young Leaders GmBH teil.Einer dieser 106 war ich.Mein Name ist Jan Philipp Kamphuis und ich gehe in die zehnte Klasse.Als ich von dem Angebot erfahren habe, war für mich sofort klar, dass ich mich bewerbe.Als jüngster Teilnehmer diskutierte ich gemeinsam mit "Gleichgesinnten" über gesellschaftlich relevanten Fragen (wie z.B. die Nutzung Sozialer Netzwerke), für die im normalen Schulalltag oft keine Zeit bleibt.Antworten fanden wir unter anderem in Interviews mit renommierten Wissenschaftlern und Managern aus allen möglichen Teilen der Welt.Unterstützt wurden wir dabei von Profijournalisten bekannter Zeitungen und TV-Sendern.Nachdem wir kleine Redaktionen gebildet hatten, konnten wir unter realen Bedingungen erfahren, was es heißt, sauber zu recherchieren, aber auch, und dies vor allem nach den fertigen Interviews, wie es sich anfühlt unter Druck zu arbeiten - Bis zur letzten Sekunde arbeiteten wir an der Fertigstellung unseres TV-Beitrages, der noch am selben Abend von allen gemeinsam geschaut wurde, sowie an unserer Kongress Zeitung.Noch in der Nacht liefen die Druckerpressen heiß.Am nächsten Morgen hielten wir dann die druckfrische, selbsterstellte Zeitung in der Hand.Nachdem dann noch unzählige Praktika eingefädelt und Kontakte zu den Profis hergestellt wurden, gingen drei rundum gelungene Tage zu Ende und für viele der Schulalltag weiter.Ich finde es toll, dass Jugendlichen Möglichkeiten wie diese eröffnet werden!

Auf diesem Wege möchte ich mich noch einmal recht herzlich bei Frau Coupette bedanken, die mich auf dieses Projekt aufmerksam gemacht hat.

Jan Philipp Kamphuis

Young Leaders Kongress in München

„Und können Sie bitte möglichst echt gucken?“

Sofort wird Haltung angenommen, der Blick starr geradeaus gerichtet, die Uniform strahlend, jeder Knopf sitzt an der richtigen Stelle.

Klick, schon ist das Foto für das Erinnerungsalbum im Kasten.

Die Gesichtszüge entspannen sich wieder und lächelnd drehen sich die Soldaten der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München wieder zu ihren Interviewpartnern um.

Ein Tag wie jeder andere an der Bundeswehr?

Keineswegs.

Read MoreNächstes Bild, zur selben Zeit:

Die Luft vibriert von jungen Stimmen.

Viele verschiedenen deutsche Dialekte klingen durcheinander: Breites Bayerisch neben geschliffenem Hochdeutsch, Ostfriesen kommen mit Franken ins Gespräch, und nebenher laufen Soldaten durchs Geschehen.

Der Kontrast zu dem sonst geordnetem Areal der Bundeswehr ist gewaltig, buntes Gewimmel statt Ordnung und Disziplin.

Urheber dieses fröhlichen Chaosses sind 140 engagierte Jugendliche aus ganz Deutschland, die im Rahmen von „Young Leaders“ am 146. JugendPresseKongress ein Wochenende bei der Sanitätsakademie der Bundeswehr verbringen durften.

Ein randvolles Programm inklusive? Ja freilich, würde der Bayer sagen, das Motto der Bundeswehr „All for you“ macht es möglich und dankbar wird das Angebot von den Jugendlichen angenommen, einen Blick hinter die Kulissen des Sanitätsdienstes zu werfen.

Während einige schon allein mit dem Auswendiglernen der ganzen Dienstgrade der Soldaten überfordert zu sein scheinen, ist anderen der Unterschied zwischen Hauptfeldwebel und Oberbootsmann längst bekannt und interessiert lauschen sie den bereitwillig erzählenden Soldaten, die im nüchternen Tonfall von den Strapazen der Auslandsaufenthalte aber auch von der legendären Kameradschaft bei der Bundeswehr berichten.

„Hauptvoraussetzungen sind neben Teamgeist, psychische Belastbarkeit und die Bereitschaft, sein Leben für das Land zu geben“, betont die erst 19-jährige Gefreite Kristin Wilshaus.

So eindrucksvoll die Worte auch klingen, ihr Gesichtsausdruck lässt keine Zweifel zu, dass sie es auch ernst meint mit ihrer Treue zu der Bundeswehr, todernst.

Um vielleicht wenigstens im Ansatz nachvollziehen zu können, was diese Treue bedeuten kann, ist Fragen und Ausprobieren natürlich ausdrücklich erwünscht. Und so wurde die Möglichkeit von den 15 bis 22 jährigen Schülern eifrig genutzt, sich zum Beispiel einmal in einenTransportwagen der Bundeswehr zu setzen.

Das Jeep ähnliche Gefährt passt optisch zu den Tarnfarben der Uniformen der Soldaten und mutet deshalb schon von weitem nicht an wie ein gewöhnliches Auto.

Die Innenausstattung erweckt den Eindruck einer Kommandozentrale, so viele Knöpfe und Schalter wie es gibt. Sich darin zurechtzufinden ist schon eine Leistung. Doch dazu kommen die Gefahrensituationen, zum Beispiel beim Versorgen von Schwerverletzten im feindlichen Gebiet. Oberst Peter ergänzt: „Chaos, Dreck und Unübersichtbarkeit, damit müssen unsere Sanitäter fertig werden.

Das erklärt, warum die Soldaten sich bei dem gewaltigen Andrang von 140 wissbegierigen Schülern nicht aus der Ruhe bringen lassen und geduldig Frage für Frage beantworten und Erinnerungsfotos für die Jugendlichen schießen.

Aus all dem Erlernten werden die Schüler später mithilfe von Profijournalisten eine Kongresszeitung, ein Webmag und einen Film erstellen.

Neben all dem vermitteltem Wissen sowohl über die Bundeswehr als auch zum Beispiel über Zukunftsstrategien für das 21. Jahrhundert, lernten die Teilnehmer neue Menschen aus ganz Deutschland kennen und schlossen enge Freundschaften, denen auch die Sprachbarriere keinen Abbruch tun konnte.

Auf ein baldiges Wiedersehen.

Isabel Naendorf

 

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