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Bundesfinale Badminton 2012 PDF Druckbutton anzeigen?

Berlin, Berlin- Wir fahren nach Berlin!

Die Vorfreude der Mannschaft war groß, denn wir (Jenny Karnott, Yasmin Wu, Ester Hesselmann, Lena Sauerborn, Fabian Roth, Simon Reinhardt, Lars Schänzler und Timon Kahlmeier) hatten das Landesfinale für Jugend trainiert für Olympia in der Wettkampfklasse II im Badminton gewonnen und uns damit für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert.

Am 08.05.2012 war es endlich so weit und wir trafen uns mit „Sack und Pack“ am Mülheimer Hauptbahnhof, um den Weg mit dem ICE nach Berlin anzutreten. Nach zwei Stunden essen, schlafen oder lesen im Zug kam es zu einer Notbremsung. Ein Suizidgefährdeter war auf den Schienen gewesen. Doch das war nicht unser einziges Hindernis: Wegen Betriebsstörungen und Vandalismus auf den Schienen kamen wir schließlich mit 72 Minuten Verspätung am Berliner Hauptbahnhof an. Dort hieß es dann Koffer schleppen und schnell zur Akkreditierung. Das bedeutete,dass jeder Schüler, der bei „Jugend trainiert für Olympia“ teilnahm, einen Ausweis bekam.

Der Weg zu dem A&O Hotel in Berlin Friedrichshain war für alle anstrengend, doch wir haben uns sehr auf die Tage dort gefreut. Um keine Zeit ungenutzt zu lassen, sind wir noch am selben Abend zum Brandenburger Tor gefahren und haben uns den Alexanderplatz angesehen.

Am nächsten Morgen begann der erste Spieltag mit drei Vorrunden. Nach einem Frühstück machten wir uns auf den Weg in die Max-Schmeling-Halle. Dort starteten wir spektakulär mit einem 7:0 gegen das Sportgymnasium Jena aus Thüringen in die Vorrunde. Auch beim zweiten Spiel der Vorrunde gewannen wir mit einem 6:1 gegen Baden-Württemberg. Im dritten Vorrundenspiel gewannen wir 6:1 gegen Hessen, trotz verlorenem zweiten Damen-Einzel. Nach den drei anstrengenden Spielen bekamen wir mit Glück um 20.10 Uhr noch etwas zu essen und fielen dann schlussendlich todmüde ins Bett.

Früh am Morgen standen trotzdem alle Spieler wieder mehr oder weniger wach in der Halle und gaben ihr Bestes im Viertelfinale. Das machte sich bemerkbar und wir wurden mit einem 6:1 gegen das Gymnasium am Rothenbühl aus dem Saarland belohnt. Nach diesem Sieg konnten wir die Stadt erkunden, shoppen gehen oder einfach nur ausruhen. Natürlich fiel uns die Auswahl nicht schwer: Kaum eine Stunde später standen wir am Alexanderplatz und teilten uns auf. Die Einen sahen sich den Kuhdamm an, die Anderen den Hack'schen Markt. Mit „HaHoHe-HERTHA BSC“ oder auch „FORTUNA DÜSSELDORF“ wurden wir in der S-Bahn zum Olympia Stadion schon in Fußballstimmung gebracht. Auch wenn es heißt „Wenn Badminton einfach wäre, würde es Fußball heißen“, stieg die Spannung bei uns, als wir die Menschenmassen sahen, die dort waren. Um es in Zahlen auszudrücken: 68.041 Fans waren dort. In Warteschlangen bekamen wir Hertha-Fahnen und als wir im Stadion saßen, konnten die ganzen Eindrücke gar nicht schnell genug aufgenommen werden. Das Spiel blieb bis zum Schluss spannend. Ich schwenkte meine Hertha-Fahne bei jedem Tor, egal ob für Berlin oder Düsseldorf. Deswegen waren einige verwirrte Blicke von Fans zu verstehen.

Am Freitag, den 11.05.2012, „ging es dann um die Wurst“. Das Halbfinale stand an! Wir zitterten bis zum Schluss, denn die Spiele waren nervenaufreibend. Im Jungendoppel holten Fabian und Lars sich den Sieg im dritten Satz und im Mädchendoppel wurden Jenny und Yasmin durch schreien, trommeln und Zusprüche angetrieben, sodass sie auch den Punkt holten. Die deutsche Meisterin im Einzel, Luise Heim, spielte ein spannendes Spiel gegen Yasmin Wu, welches wir leider im dritten Satz mit 21:17 verloren haben. Doch letztendlich reichten unsere Bemühungen und wir gewannen mit 5:2 gegen Rheinland-Pfalz. „Finale ohhoo, Finale ohhoo!“ gegen die Bertolt-Brecht-Schule aus Bayern. Die ersten drei Spiele gewannen wir ohne dritten Satz mit einem starken Jungendoppel, bestehend aus Lars und Fabian und zwei Einzeln, von Yasmin und Lars. Jetzt lag es an mir, den vierten Punkt zu holen, denn dann wäre uns der Sieg sicher gewesen. Alle aus dem Team feuerten mich an. Die Nervosität in mir stieg an, ob ich das schaffen würde?! Den ersten Satz hatte ich gewonnen. Im zweiten lag ich 13:6 hinten und malte mir in Gedanken schon die Niederlage aus. Doch ich zog nach. Schließlich gewann ich diesen Satz zu 17 und das bedeutete, wir hatten den Sieg sicher! Die Mannschaft stürmte auf das Feld um zu feiern und sich zu freuen. 7:0 ging dann das Finale aus, da die anderen Einzel und das Mixed auch noch gewonnen wurden. Was für ein Sieg! Die Siegerehrung fand in der Halle statt. Wir bekamen Urkunden und Medaillen.

Am Abend wurde sich hübsch gemacht und dann ging es zur Abschlussfeier und gleichzeitig zur Eröffnung der Paralympics . Die drei besten Mannschaften jeder Sportart wurden geehrt und Fabian Roth nahm in unser aller Namen einen Pokal in Form des Berliner Bären entgegen. Neben Auftritten von Feuerkünstlern und Tänzern gab es Trinken und Essen und nach der Siegerehrung eine Disko mit Band und DJ. Wir jedoch haben diesen Abend im „Palm Beach“ mit Cocktails ausklingen lassen. Und am nächsten Morgen fuhren wir zurück nach Mülheim - diesmal ganz ohne Hindernisse.

Lena Sauerborn

Bundesfinale_BM_2012















 

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